Meine Gedankengeänge, Gespräche, Erlebnisse und Erinnrungen... evtl.*trigger*

Siehst du eigentlich nicht, dass du keine Kraft mehr hast?

Du versuchst krampfhaft an etwas festzuhalten, dass es nicht mehr gibt. Sicherlich macht es dir noch Spaß und du kannt dich kurzfristige im Kreis der Zuschauer fallen lassen. Bist du aber ehrlich zu dir selbst, musst du wohl oder übel erkennen, dass dir die Kraft fehlt. Versuch es nicht zu verdrängen, denn es war ja eindeutig wie schlecht es dir gestern ging. Nicht nur die Tränen in deinem Gesicht verrieten wie angeschlagen du bist. Vergiss nicht, dass es dir schwarz vor Augen wurde und du fast umgekippt bist. Das wäre echt nicht gut gekommen liebes.

Fast eine Woche hast du überstanden, ohne dich micht Alkohol und Medikamente regelrecht abzuschießen. Sehe es als Anfang an und sei ein klein wenig Stolz auf dich. Dass du gestern dich doch wieder betäubt hast kann ich verstehen. Du versucht den Abstand zwischen dir, deinen Eltern und der Familie großzügiger zu gestalten. Nun wirst du gebeten wieder zurück zugehen, wenn auch nur für eine Woche. Eine Woche, in der dein inneres Monster ganz in deiner Nähe sein wird. Es wird den Abend ein Stockwerk unter dir verbringen. Du wirst seine Nähe spüren und mich etwas Pech wird er das Treppenhaus hoch kommen und dir einen Besuch abstatten. Dein altes Zimmer, in dem du mehr als nur ein Mal den Horror deines Lebens überstehen musstest, wird für diese Tage dein "Neues" Zuhause sein. Überleg dir jetzt bitte gut, ob du jemanden einen Gefallen tun möchtest oder gut für dich selbst sorgst. Versuche das schlechte Gewissen und die Schuldgefühle gut zu überbrücken. Höre auf dein Inneres und lass dir bei der Entscheidung Zeit!

30.7.09 06:12

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